Hexe

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hexe

Der Begriff „Hexe“ stammt aus dem germanischen Sprachgebiet, also aus Nord- und Mitteleuropa. Hexe kommt von „Hagazussa“, was soviel wie „Zaunreiterin“ bedeutet. Hexen arbeiten im Einklang mit der Natur und respektieren diese. Ihr großes Wissen über Kräuter und Zauber bzw. ihre Macht sah die Kirche im Mittelalter als Bedrohung an.

Die erste Hexenverbrennung soll im Jahre 1275 in Frankreich stattgefunden haben. Die Verfolgung richtete sich aber nicht nur gegen Frauen. Auch Männer und Kinder konnten ebenso verdächtigt werden, eine Hexe zu sein. Im Mittelalter wurden aufgrund der Inquisition in fünf Jahrhunderten Millionen von angeblichen Hexen gefoltert bzw. ermordet. Im Jahr 1486 entstand der „Hexenhammer“ (malleus maleficarum) von dem Dominikanermönch Heinrich Kramer. Er beinhaltete neben der Auflistung der Hexenverbrechen auch genaueste Anweisungen zur Durchführung von Hexenprozessen. Der Hexenhammer wurde 200 Jahre lang benutzt und erschien in fast 30 Auflagen in den verschiedensten Sprachen. Wenn man zu jener Zeit jemanden loswerden wollte, der einem nicht passte, verdächtigte man die Person einfach der Hexerei. Bei den Frauen spielte eine gewisse Emanzipationshaltung eine Rolle, die die Kirche zu unterdrücken versuchte. Einen weiteren Anlass zur Verfolgung lieferte die Tatsache, dass Hexen mehrere Götter verehren, wie z.B. die Göttin Diana, die dem Mond zugesprochen wird.

Bei den Hexen gibt es acht große Feste – sie symbolisieren das Rad des Jahres:

Imbolc (Lichtmess) 2. Februar
Beltane (Walpurgisnacht) 30. April – 1. Mai
Litha (Lichtmess) 21. Juni
Lammas (Schnitterfest) 2. August
Mabon (Herbsttagundnachtgleiche) 21. September
Samhain (Lichtmess) 31. Oktober
Yulfest (Wintersonnenwende) 21. Dezember

Lies mehr darüber im Mystikum-Magazin:
Ausgabe 2

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